Zitate zum nachdenken und schmunzeln
“Da Eichhörnchen Beutetiere ... sind, haben sie viele Junge, aber nur wenige davon leben länger als zwei oder drei Jahre. ... Was Ihre fünfzehnjährige Katze angeht, die das Eichhörnchen als Junges als Spielgefährten mitgebracht hat und immer noch mit ihm spielt, so unterstützt dies meine feste Überzeugung: Haustiere brauchen Freunde, und, vorausgesetzt keines ist frustriert und leidet Mangel an Sicherheit, Nahrung und Zuwendung, können und werden Raub- und Beutetier, Löwe und Maus friedlich zusammenleben.”1)
Die Tiere sprechen: “Herr, wie lange lässt du es zu, dass sie deine Schöpfung zerstören und schänden, sie die du als “Krone” erschaffen hast? Sie sind nun Schlächter und Mörder. Barmherzig bist du, Gott und gerecht. Wir erflehen beides von dir. Denn du bist auch unser Schöpfer und Gott. Auch uns hast Du das Paradies verheißen für alle Ewigkeit.” 2)
“In unserem Drang, die ganze Welt zu säubern und unter unsere Kontrolle zu bringen, haben wir diese Welt für Katzen unwissentlich vergiftet.”3)
“Unsere Gesellschaft mag eventuell auf wissenschaftlichem Fortschritt basieren (wenn denn die Gefährdung der Menschheit als Fortschritt verstanden werden möchte), aber ganz gewiss basiert sie auf Gewalt gegen Tiere. Ungesehene Qual und ungehörte Schreie empfindsamer Tiere sind ästhetisch verhüllt in den Regalen der Supermärkte. In den Gängen finden sich Schlachtereiprodukte die selbst dem abartigsten menschlichen Geschmack zuwider wären. Früher stellten diese ein millionenschweres Entsorgungsproblem dar, bis findige multinationale Lebensmittelhersteller diese als lukrative Einnahmequelle erkannten, indem sie sie als Tierfutter deklarierten.” 4)
“Wenn man die Eigenschaften wie Sauberkeit, Diskretion, Zuneigung, Geduld, Würde und Tapferkeit von Katzen betrachtet, ergibt sich zwangsläufig die Frage: Wie viele von uns würden eine gute Katze abgeben?” 5)
“Obwohl die Industrie behauptet, dass Haustiere mit herkömmlichem Fertigfutter ein langes und gesundes Leben führen, sind wir Tierärzte ständig mit dem Gegenbeweis konfrontiert, nämlich mit kranken Tieren.”
“Die Tierfutterindustrie hat versucht, die Menschen davon abzuhalten, Reste vom Tisch zu verfüttern, weil man wohl nicht möchte, dass dadurch die eigenen Umsätze sinken. Die Hersteller wollen Sie glauben machen, dass Ihre Tiere alle nötigen Nährstoffe aus dem Beutel oder aus der Dose erhalten. Aber das stimmt nicht.” 6)
Wer sponsert wohl viele Tierärzte und Kliniken? Und welche Marken werden dort angepriesen und teils sogar verkauft? Und woran verdienen Tierärzte im Grunde ihr Geld? Sind sie daran interessiert weniger zu verdienen? Dies sollte doch sehr zu denken geben.
“Die Leute verhalten sich sehr sonderbar gegenüber ihren eigenen Tieren und deren Ernährung. Wenn man ihnen vorschlägt, sie sollten einmal eine fleischlose Ernährung bei ihren Hunden und Katzen versuchen, reagieren sie, als wären ihre Haustierchen nie domestiziert worden: “Hunde und Katzen sind Fleischfresser! Schließlich stammen sie von Tigern und Wölfen ab!” Allerdings: Falls diese Behauptung stimmte, stünden die Chancen gut, dass die Haustiere ihre Besitzer und deren Kinder längst aufgefressen hätten!” 7)
“Mäßigung ist allerdings fast immer da eine vergebliche Hoffnung geblieben, wo menschlicher Ehrgeiz im Spiel ist,”
Das könnte man so nun stehen lassen, der Vollständigkeit halber jedoch das komplette Zitat:
“und der Streit darüber, ob es statthaft ist, eine bis zum äußersten gesteigerte Form des Pekinesengesichtes zu züchten, hat diese Rasse bereits in Schwierigkeiten gebracht.” 8)
Der Bauernbub und die Katzen
Es räkelte sich leise schnurrend die Katzenmutter.
Auf ihr schlummerten die Kleinen, süß und wollig, es war ein Genuss sie anzusehen.
Liebevoll beleckte sie einen kleinen Fratz auf ihrem Bauch.
Der Bauernbub saß vor ihnen, sah ihnen zu und spürte diesen Frieden auch.
Bis sie, diese Mutter, vom Hunger getrieben aufstand, um für kurze Zeit nur weg zu gehen.
Der Bauernbub saß noch immer vor den nun wach gewordenen Kleinen.
Lieb und süß waren sie anzusehen.
Doch er sagte sich: “Was sein muss, das muss sein”!
Wie ein Mann, so wie sein Vater wollte er handeln.
Jährlich zweimal junge Katzen, oh nein!
Herzlos wie ein Mann nahm er die kleinen Wesen in die Hand, ging mit ihnen hinters Haus und schleuderte eines nach dem anderen an die Wand.
So einfach waren diese kleinen Wunder der Natur zerstört, die Schmerzen die er ihnen zugefügt, die hat er selber dabei ja nicht gespürt.
Dennoch wurde es ihm langsam bewusst, was er selbst soeben alles zertrümmert hatte.
Brutalität gegen Schwache, dachte er dabei, das kann doch nicht sein, dass das die hohe Kunst erwachsener Menschen sei.
Es packte ihn die Reue und der Wunsch, dass das alles mit diesen Tierchen doch nicht wirklich sei geschehen und er hoffte, ein böser Traum würde ihm nur die Sinne verdrehen.
Doch der Tod, der war jetzt auch zu ihm unerbittlich hart.
Tot bleibt tot und war es vorher noch so lieb so zart.
Unmenschlich muss doch sein, wer gefühlskalt töten kann.
Tränen stiegen ihm in die Augen, denn in ihm war doch noch zuviel Mensch und zu wenig Mann.
Jammernd suchte die Katzenmutter nach ihren Kindern.
Mehr als eine ganze Woche lang, und durch nichts ließ sie sich am Suchen hindern, bis irgendwann ihr Wehklagen nur noch ganz schwach und leis erklang.
Etwas später hatte der Bub sie in einer Ecke der Scheune dann gefunden.
Ihr Klagen war verstummt.
Ihre Augen waren starr und der Körper steif.
Es war der Tod, der diese Mutter mit ihren Kindern wieder hat vereint.
Sich seiner Schuld bewusst, stand der Bub davor und spürt, dass er weint.9)
Siehe auch die Zitate auf vegan-hund und vegan-mensch
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