Typische Ernährungsfehler bei Katzen verschulden häufig vielerlei Krankheiten und Unwohlsein. Auch werden viele Probleme, die sich aus allgemeinen Ernährungsfehlern ergeben, völlig unreflektiert auf die vegane Ernährung geschoben. Dies ist tatsächlich jedoch bei gewissenhafter Nahrungszubereitung nicht der Fall.
Die ideale Temperatur von Katzennahrung ist “Mauswarm”. Also ganz leicht warm, weder heiß noch kalt. Experten legen die ideale Nahrungstemperatur für Katzen auf 34°C fest.
Kalte Nahrung kann Durchfall und Darmkrämpfe verursachen. Das selbe gilt für Trinkwasser.
Erhitze Nahrung enthält weniger bis keine Nährstoffe und Enzyme. Wird die Nahrung zu heiß serviert, können Verbrennungen von Mund, Zunge und Speiseröhre die Folge sein. Auf keinen Fall sollte Katzennahrung in der Mikrowelle aufgetaut und/oder erwärmt werden.
Verarbeitete, erhitzte und konservierte Nahrung enthält nicht ausreichend Enzyme zur Gesunderhaltung der Katze. Um diesen Mangel auszugleichen, sollte möglichst unverarbeitete und naturbelassene Nahrung angeboten, beziehungsweise Enzyme sublementiert werden. Siehe hierzu unbedingt: Verdauungsenzyme
Dehydration ist gerade bei Katzen verantwortlich für vielerlei Krankheiten (z. B. Nierenleiden oder Harnsteinbildung). Frisches, sauberes Trinkwasser sollte immer und an mehreren Stellen zugänglich sein.
Sowohl eine Überversorgung als auch eine Unterversorgung kann für Katzen gesundheitsschädlich werden. Auch eine hochgradige Überdosierung an Nährstoffen durch zu viel Nahrungsergänzungen ist nicht empfehlenswert.
Katzen essen wenn sie sich selbst versorgen über den Tag verteilt bis zu zwanzig kleine Mahlzeiten. Wenn Hauskatzen nur einmal am Tag eine riesige Portion Nahrung erhalten, ist dies vollkommen unphysiologisch. Häufig reagieren Katzen darauf, dass sie nur wenig essen und später wieder zu ihrer Nahrung zurückkehren um die nächste Portion zu sich zu nehmen. Besonders schön ist es natürlich für Katzen, wenn sie dann nicht die ranzigen Reste vorfinden, sondern frische Nahrung erhalten.
Hundenahrung ist nicht für die Bedürfnisse von Katzen ausgerichtet und führt über kurz oder lang zu einem erheblichen Nährstoffmangel. Darüber hinaus enthalten einige Hundefuttersorten Benzoesäure, ein häufig verwendetes Konservierungsmittel, welches für die Katze allerdings toxisch ist, da die Katze dieses nur schlecht entgiften kann. Größere Mengen Propylenglykol können für die Katze ebenfalls toxisch sein.
Hundenahrung als Katzenfutter zu verwenden ist sehr gefährlich und kann langfristige gesundheitliche Schäden mit sich ziehen.
Reine Feuchtnahrung ist nicht gut für die Zähne. Sie verursacht Zahnstein und Karies.
Reine Trockennahrung ist nicht gut für die Nieren und den gesamten Organismus, weil die Katze häufig zu wenig Flüssigkeit aufnimmt.
Zurück zu Ernährung